Grauburgunder

Auch Ruländer oder Pinot Gris genannt, reicht die Geschichte dieser Sorte in Österreich bis ins 13. Jahrhundert zurück, als sie von den Zisterziensermönchen aus dem Burgund ins Habsburgerreich gebracht wurde.

Die kleinbeerige Sorte erkennt man leicht an der bräunlich roten Färbung der Beeren - sie ist spätreifend und entwickelt ihre volle Aromatik erst bei einem höheren Zuckergehalt der Trauben.

Der Duft nach Steinobst und eine ausgeprägt dichte Mineralik zeichnen die trockenen Grauburgunder aus der Riede ‚Bandkräften‘ aus - der Untergrund geprägt von einem Mischboden aus Humuserde und Kalkstein.

Je trockener das Jahr vom Niederschlag ist, desto besser: Denn der Grauburgunder neigt aufgrund seiner dünnen Schalen zu sehr frühem und schlagartig auftretenden Botrytis Cinera-Befall - wohl auch ein Grund warum die Sorte in Österreich leider immer mehr zur Rarität wird.